Garten der Hindus

Hindu Gemeinde

Es gibt nicht den einen Hinduismus, sondern viele Hindu-Religionen. Der Hinduismus bildet ein Dach für verschiedene Glaubensrichtungen.

Hindus bezeichnen ihre Religion als "Sanatana Dharma", "Ewige Ordnung" oder „Ewige Religion“. Trotz aller Unterschiede können Hindus der verschiedenen Richtungen weitgehend gemeinsam feiern und beten.  - „Einheit in der Vielfalt“.

Ursprung: Die Hindu-Religionen gehen auf die Verschmelzung der urindischen Religionen mit der Religion der einwandernden Stämme in Indien um ca. 2500 v.Chr. zurück. Diese Einwanderer brachten ihre heiligen Texte mit. Die Veden gelten als immer da gewesen und von den Göttern offenbart. Deshalb werden sie Shruti (das Gehörte) genannt.

Der Hinduismus ist die drittgrößte Weltreligion.

Ungefähr 1 Milliarde Menschen auf der Welt sind Hindus.  In Deutschland leben mehr als 90.000 Hindus.

 

Zehn Lebensregeln helfen im Alltag ein gutes Leben zu führen:
1. Sich rein halten   2. Zufrieden sein
3. Freundlich und geduldig sein    4. Sich bilden
5. Sich ganz nach den Göttern richten 6. Nicht zerstören und verletzen
7. Nicht lügen 8. Nicht stehlen
9. Andere nicht beneiden   10. Nicht unbeherrscht  und gierig sein.

             

                 

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Der Garten der Hindus

Im Garten der Hindus symbolisiert eine Statue des Gottes Ganesha das Göttliche. In den Hindu-Traditionen gibt es eine unüberschaubare Zahl an Göttinnen und Göttern, die für unterschiedliche Lebensbereiche zuständig sind. In diesem Garten wird Ganesha als gnädiger, gütiger, freundlicher, humorvoller, kluger, und menschlicher Gott vorgestellt. Er ist einer der populärsten Götter überhaupt. Er ist der Sohn des Shiva und der Parvati, mit denen er zusammen das Idealbild einer Hindu-Familie verkörpert.

Ganesha - gnädig, gütig, freundlich, humorvoll, klug und menschlich

Jede morgendliche Puja (Gottesdienst) beginnt mit einem Gebet an Ganesha. Seine ganze Gestalt ist symbolisch aufzufassen. Sein großer Elefantenkopf bedeutet Intelligenz. Und diese Intelligenz sollte so sein wie der Rüssel, nämlich gleichzeitig stark und sensibel. Der Elefantenrüssel kann einen Baum ausreißen und einen Grashalm zart aufheben vom Boden. Das bedeutet Unterscheidungsvermögen - ein wichtiges Ziel für Hindus: zu unterscheiden zwischen Wichtig und Unwichtig, Gut und Böse.

Zwei Bananenstauden flankieren den Eingang: Der Bananenbaum, in Hindi "kela" genannt, vertritt die Kühle und die Beherrschung. Auf einer anderen Ebene symbolisiert die Handlung, die Schichten des Bananenbaumstammes zu schälen, bis nichts mehr übrig bleibt, ewiges Wissen. Während der Puja dient das Bananenblatt als Gefäß zur Darbringung der Nahrung.

Eine weiteres Gewächs im Garten ist die Tulsi-Pflanze (Indisches Basilikum, Ocimum tenuiflorum oder auch Ocimum sanctum). Tulsi wird bei vielen religiösen Zeremonien verwendet. Die Pflanze repräsentiert die Gegenwart Vishnus oder die seiner Inkarnation Krishna und drückt göttlichen Schutz aus.

Blumen in kräftigen, fröhlichen Farben - Weiß, Purpur, Violett - bestimmen das Bild des Gartens. Götterstatuen werden mit Blüten geschmückt, um sie zu ehren. Zu sehen ist die Abbildung eines Lotus: Sinnbild für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung. Die Lotusknospe (Padma) hat ihre Wurzel in schlammigen Gewässern und wächst nach oben, in perfekter Schönheit zu erblühen.

Oft als Symbol des Universums dargestellt, das aus der Sonne hervorkommt, erhebt sich der Lotus vom Nabel Vishnus und ist der Sitz Brah-mas, des Schöpfers.Ganesha, der Elefantengott